Huch, da ist wohl McCains Wahlkampfmitarbeiter ein wahres Wort entglitten:
Artikel auf RP-Online: “… Charlie Black hatte einen möglichen Terroranschlag als Vorteil für McCain bezeichnet”
Natürlich distanziert McCain sich sofort davon, wie so oft wenn jemand mal eine unangenehme Wahrheit auspackt. Diese abartigen Kriegstreiber hätten in einer friedlichen Welt in der Tat wenig Chancen längerfristig an der Macht zu bleiben, da kommt ein kleiner Terroranschlag doch ganz gelegen. Und da man eh schon immer kurz nach dem Anschlag ganz sicher weiss wer schuld ist, muss man da dann auch nicht mehr weiter nachforschen und lässt schön alle Beweise unter Verschluss.
Von Sven Borkert am 24.06.2008 um 14:20 Uhr
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Artikel auf usatoday.com: Olympic visitors’ data is at risk
Zitat: “Equipment left unsupervised for just minutes in a hotel or even during a security screening can be hacked, mined and bugged,”
*prust!* Welches Land war das noch gleich, das sich das Recht nimmt, alle Datenträger von Einreisenden aus Sicherheitsgründen durchsuchen und kopieren zu dürfen?
Siehe Artikel auf Heise.de: Proteste gegen Datenschnüffelei an US-Grenzen
Wenn ich solche scheiss Propaganda lese, dann muss ich echt kotzen!
Von Sven Borkert am 12.06.2008 um 11:09 Uhr
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Hey, es gibt offenbar doch noch ein paar gescheite Leute in der Poltik, wie SPD Innenexperte Gerold Reichenbach auf einer Konferenz in Berlin beweist. Hier der Artikel auf Heise.de zum Thema.
“Der Terrorismus sei nach Erkenntnis der Geheimdienste noch nicht in der Lage, Anschläge durchzuführen, welche über die “Qualität alltäglicher Gefahren” hinausgehen würden,…”
Von Sven Borkert am 12.06.2008 um 10:52 Uhr
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Wen wundert es schon, dass die USA offenbar ihre Beweise für illegale Verhöre in Guantanamo, und sicher auch anderen Gefängnissen, vernichten?
Es gibt einen schönen (bzw. erschreckenden) Bericht vom SWR darüber, wo die Amis eigentlich ihre Foltermethoden so her haben. Entwickelt wurden die Methoden offenbar am Ende des 2. Weltkrieges, als man genug Nazis und Russen hatte, an denen man ordentlich üben konnte. Und als ob das nicht genug wäre, wurden offenbar auch Unterlagen von KZ Ärzten ausgewertet, sogar ein KZ Arzt mit in die Folter-Forschung einbezogen. Kommt alles in dem Bericht vor, einfach mal anschauen.
Wundert mich auch kein Stück, dass die USA sich jetzt offiziell vom UN-Menschenrechtsrat fern halten.
Von Sven Borkert am 09.06.2008 um 19:42 Uhr
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Artikel der Tagesschau: Union fordert “nationalen Sicherheitsrat”.
“Für Aufgaben des Heimatschutzes, wie beispielsweise Pionieraufgaben, Sanitätswesen und ABC-Abwehr, müssen aus dem Personalbestand der Bundeswehr ausreichend Soldaten zur Verfügung stehen.”
Ja klar, die Bundeswehr muss im Inneren einsetzt werden können! Deutschland will auch so eine schöne Heimatschutzbehörde wie die USA. Welch wundervolles Werk die son in den USA verrichten kann man oft genug lesen.
“Aus dem Zeitungsbericht geht nicht hervor, welches Mitspracherecht das Parlament bei solchen langfristigen Strategien bekommt.”
Über diesen Punkt äußert man sich vermutlich lieber erst garnicht, denn es ist ja wohl klar, dass solche Sachen viel zu geheim und wichtig sind, als das da später noch jemand mitreden dürfte, wenn die Maschinerie erstmal angelaufen ist.
Ja, da ja quasi jeden Tag Bomben in deutschen Städten hochgehen sollten die Sicherheitsbehörden auf jeden Fall uneingeschränkte Rechte bekommen, die deutschen Bürger zu schikanieren zu können.
Es gibt gute Gründe warum innere und äußere Sicherheit getrennt sind, aber den Volksverrätern von CDU/CSU ist das wie üblich egal. Es wird wirklich Zeit das mal jemand einen Verbotsantrag gegen diese Verfassungsfeinde in die Wege leitet.
Von Sven Borkert am 04.05.2008 um 20:04 Uhr
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Von Sven Borkert am 04.05.2008 um 19:56 Uhr
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Herr Dr. Todenhöfer schildert in einem Interview mit “Eurasisches Magazin” seine Sicht auf den Krieg im Irak, und die durch die USA kontrollierte Berichterstattung.
Laut seiner Sicht befinden sich die USA nicht in einem Krieg gegen einige tausend Al Qaida Kämpfer, sondern gegen über 100.000 Iraker, die einen legitimen Widerstand gegen die Besatzer führen:
“Legitim ist dieser Widerstand deshalb, weil er sich an die Genfer Konvention hält und Zivilisten schont.”
Laut seiner Ansicht wird durch die USA genauestens kontrolliert, über welche Vorfälle die Medien berichten dürfen, und über welche nicht:
“Über die Reiseroute der „embedded journalists“ entscheidet ohnehin das Pentagon. Der zuständige Presseoffizier bestimmt, was sie zu sehen bekommen und was nicht. Sie bekommen den Krieg zwischen den amerikanischen Streitkräften und dem irakischen Widerstand einfach nicht gezeigt.”
Sinn der Kontrolle ist, dass der restlichen Welt, aber insbesondere den Menschen in den USA, der Eindruck vermittelt werden soll, dass es sich im Irak um einen Kampf gegen eine relativ geringe Menge an Extremisten handelt, die verachtenswerte Anschläge auf die eigene Bevölkerung und US Soldaten durchführen.
Laut Herrn Dr. Todenhöfer handelt es sich hierbei jedoch nur um einen Nebenkriegsschauplatz, der hochgepushed wird um den Krieg weiter rechtfertigen zu können.
Das Interview ist sehr interessant und lesenswert.
Von Sven Borkert am 02.05.2008 um 11:37 Uhr
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Nach 6 Jahren Haft im Lager Guantanamo, ist der sudanesische Kameramann Sami al-Hadsch ohne Anklage freigelassen worden.
Wie zu erwarten war, wird sein Gesundheitszustand als relativ schlecht beschrieben:
“… der 38-Jährige sei regelrecht ausgemergelt und habe Probleme mit Leber und Nieren.”
Dieser Fall ist mal wieder ein Beispiel für die Willkür und das menschenrechts-verachtende Verhalten der USA mit angeblichen “Terrorverdächtigen”. Bei so einem Aufwand, wie er von den USA im Moment betrieben wird, kann man davon ausgehen, dass man ihn beim kleinsten Beweis irgend einer terroristischen Handlung sofort für immer weggesperrt hätte, oder vielleicht wäre er einfach nur zufällig einer derjenigen geworden, die Guantanamo nicht überleben.
Von Sven Borkert am 02.05.2008 um 11:05 Uhr
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