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Interessanter Blick auf den Krieg im Irak

Herr Dr. Todenhöfer schildert in einem Interview mit “Eurasisches Magazin” seine Sicht auf den Krieg im Irak, und die durch die USA kontrollierte Berichterstattung.

Laut seiner Sicht befinden sich die USA nicht in einem Krieg gegen einige tausend Al Qaida Kämpfer, sondern gegen über 100.000 Iraker, die einen legitimen Widerstand gegen die Besatzer führen:

“Legitim ist dieser Widerstand deshalb, weil er sich an die Genfer Konvention hält und Zivilisten schont.”

Laut seiner Ansicht wird durch die USA genauestens kontrolliert, über welche Vorfälle die Medien berichten dürfen, und über welche nicht:

“Über die Reiseroute der „embedded journalists“ entscheidet ohnehin das Pentagon. Der zuständige Presseoffizier bestimmt, was sie zu sehen bekommen und was nicht. Sie bekommen den Krieg zwischen den amerikanischen Streitkräften und dem irakischen Widerstand einfach nicht gezeigt.”

Sinn der Kontrolle ist, dass der restlichen Welt, aber insbesondere den Menschen in den USA, der Eindruck vermittelt werden soll, dass es sich im Irak um einen Kampf gegen eine relativ geringe Menge an Extremisten handelt, die verachtenswerte Anschläge auf die eigene Bevölkerung und US Soldaten durchführen.

Laut Herrn Dr. Todenhöfer handelt es sich hierbei jedoch nur um einen Nebenkriegsschauplatz, der hochgepushed wird um den Krieg weiter rechtfertigen zu können.

Das Interview ist sehr interessant und lesenswert.


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