Svens Blog

Kunde im Growshop? Hausdurchsuchung droht!

Offenbar sind wir jetzt schon an dem Punkt angekommen, an dem man als Käufer legalen Zubehörs zum Anbau von Pflanzen verdächtig genug ist um mit einer Hausdurchsuchung rechnen zu müssen. So schreibt Udo Vetter im Lawblog und bezieht sich dabei auf einen Artikel der Zeit.

Ich bin ja der Meinung die Polizei sollte Besseres zutun haben, als ihre Zeit dazu aufzuwenden Leuten hinterherzuschnüffeln. Alles was man zum Anbau von Hanf braucht bekommt man auch im Baumarkt, und der Kauf von legalen Gegenständen darf ja wohl kaum eine Hausdurchsuchung rechtfertigen. Ich hoffe mal das es hier noch ein Nachspiel für die Behörden geben wird, aber da man ja Hanf gefunden hat wird vermutlich jeder Rechtsbruch toleriert.

Das man Haschisch nicht mehr als “weiche Droge” bezeichnen kann wird im Artikel der Zeit vom Einsatzleiter des LKA nochmal extra betont. Schließlich wäre ja heute der Wirkstoff Anteil viel höher als früher (Das stimmt auch, aber sowohl heute wie auch damals kann man sich selbst aussuchen wie viel man davon nimmt.) . Von mir aus kann er auch sagen das es direkt vom Teufel kommt, ich kann diese künstliche Panikmache nicht mehr hören. Angesichts des tolerierten Alkoholkonsums in Deutschland ist das einfach nur bigotte Scheiße.

Update:

Was ist eigentlich wenn solche Growshops künftig alle einen auf Blumenzüchter-Bedarf machen? Dann können sie weiter die gleichen Sachen verkaufen, aber es stört keinen mehr.


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